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Finanzlexikon: saldo

saldo

Saldo ist in der Buchführung die Differenz zwischen Einnahme und Ausgabe.

Der Saldo ist demnach auch der Unterschiedsbetrag zwischen den beiden Seiten eines Kontos. Sind die Umsätze im Soll (= linke Kontoseite) größer als im Haben (= rechte Kontoseite) entsteht ein Sollsaldo, andernfalls ein Habensaldo.

Der Sollsaldo ist ein debitorischer, der Habensaldo ein kreditorischer Kontostand.

Ein Bestandskonto mit Sollsaldo wird als Aktiva in der Bilanz des Kaufmanns (linksseitig) ausgewiesen, eines mit Habensaldo als Passiva (rechtsseitig). Aus dieser Zuordnung leiten sich die Begriffe „Aktivsaldo“ beziehungsweise „Passivsaldo“ ab.

Ein Erfolgskonto mit Sollsaldo fließt in die Gewinn- und Verlustrechnung bei den Aufwendungen ein, eines mit Habensaldo bei den Erträgen.

Um einen Sollsaldo auszugleichen, muss derselbe Betrag auf der Habenseite gebucht werden. Entgegengesetzt ist beim Habensaldo zu verfahren.

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